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Rollei DF-S 50 Dia Filmscanner

  • 1800 dpi Dia-Filmscanner, für 35 mm Dias und Negativstreifen, 48-Bit Farbtiefe, Scannen in Farbe oder Schwarz-Weiß, USB 2.0-Schnittstelle
  • Viele nützliche Features: Schlitten für Dias, Schlitten für Negativstreifen, Reinigungsbürste, USB-Kabel
  • Bildsensor 1/1.8” 5 Mega-CMOS-Sensor (5.174.400 Pixel), Belichtungsregelung automatisch, Farbabgleich automatisch, Scanqualität 5 Megapixel | 2592×1800 Pixel | 1.800 dpi, Lichtquelle Durchlicht (3 weisse LEDs), Maße: 105 x 94 x 176 mm
  • Unschlagbarer Rollei 24 Monats Austauschservice, Rollei Service Hotline
  • Lieferumfang: Benutzerhandbuch, USB-Kabel, Reinigungsbürste, Schlitten für Negativstreifen und Dias

Rollei DF-S 50 Dia Filmscanner

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5 Responses to “Rollei DF-S 50 Dia Filmscanner”

  1. B. Maass sagt:

    Beim Kauf des Produkts waren noch Zweifel vorhanden ob die beschriebene Leistung ausreichend sei um die alten Dias zufriedenstellend zu digitalisieren. Aber schon nach dem ersten Test war klar, dass die Erwartungen übertroffen wurden. Mit ein wenig Nachbearbeitung bekommt man absolut ausreichende digitale Versionen des ansonsten verlorenen Schnapschusses. Man muss dazu sagen, dass im Falle eines schon 30 Jahre alten Dias, der Zahn der Zeit eventuell schon seine Spuren hinterlassen hat. Wenn nun schon das Bild Mängel aufweist kann auch das beste Gerät nur noch bedingt Besserung schaffen.

    Bewusst wurde auch ein Gerät gewählt, dass keinen Bildschirm hat, weil, wie gesagt erst mit ein wenig Bildbearbeitung häufig fest steht ob das Bild behalten oder verworfen wird. Dafür muss das Bild sowieso direkt auf den Computer importiert werden. Das bei einem “Kleingerät” wie diesem Zeit für die Digitalisierung alter Erinnerungen eingeplant werde muss, steht außer Frage… aber gerade dass kann ja auch die Freude an diesem Prozess sein, sich die Zeit zu nehmen.

    Der Kauf hat sich absolut gelohnt und kann für privat Anwender mit einigen Boxen voller Dias und Negative alter Kindheits, Urlaubs oder Familienerinnerungen im Schrank nur wärmstens Empfohlen werden.
    Rating: 5 / 5

  2. pcl-Team sagt:

    Nach dem Kauf des Diascanners habe ich mir die Software auf den PC gespielt und losgelegt. Keine Probleme (Windows Vista).

    Die erreichte Qualität ist als ausreichend zu bezeichnen für normale Abzüge oder den Ausdruck. Die eingescannten Dias haben aber im Vergleich zu den Originalen einen grossen Qualitätsunterschied.

    Das Bedienen fiel mir leicht allerdings sei darauf verwiesen, dass der Umgang erst mal gelernt werden muss. So dauert der interne Abgleich; Scharfstellen, Belichtung und Farbanpassung für die Aufnahme doch je Bild schon ein bisschen Zeit. Das wird aber nirgends angezeigt – d.h. am Anfang habe ich oftmals zu früh auf Aufnahme gedrückt. Zudem ist sehr zu empfehlen bei jedem Scan zu beobachten ob sich nicht Staub oder andere Verschmutzungen eingeschlichen haben – auch hier bemerkt man das erst wenn man de Bilder dann nachträglich öffnet.

    Die manuelle Farbanpassung führte bei mir zu wenig erfreulichen Ergebnissen, die Automatik funktionierte hier besser.

    Also lieber automatisch machen lassen und das Bild wenn erforderlich nachträglich in einem Programm nochmals anfassen.

    Das Abspeichern der Scans auf den PC dauerte dann auch zu lange, wobei ich einen Laptop mit 2 GB Arbeitsspeicher benutzte; vermutlich war hier die USB-Schnittstelle die Engstelle – warum der Scanner erst im internen Speicher ca 8 Scans speichert und dann erst auf manuelle Anforderung zum PC hin sendet ist mir nicht nachvollziehbar, das müsste eigentlich auch im Hintergrund möglich sein – die angesprochenen Wartezeiten für die Automatik würden hier jedenfalls genügend zeitreserven liefern.

    Insgesamt darf man keine Wunder von dem Apparat erwarten und für schnelle und wenige Scans ist er durchaus gut geeignet. Das preis-Leistungsverhältnis ist für mich ok.

    Nach den Dias habe ich dann auch noch Farbnegative eingescannt. Es gilt das Gleiche wie oben zum handling. Das Ergebnis war in meinen Augen qualitativ hier ein bisschen besser.
    Rating: 3 / 5

  3. M. Rindt sagt:

    Nach ausführlichem Studium der vorhandenen Rezensionen zu verschiedenen Diascannern habe ich mich für dieses Gerät entschieden und auf ein zusätzliches preissteigerndes Display verzichtet. Und das wohl berechtigt. Selbst das größere Vorschaubild auf dem Notbook sagt über die Qualität des Dias oder Negativs noch nicht viel aus. So muss man eine letzte Auswahl nach dem Scan und der Übertragung treffen.

    Aber ansonsten: Die Qualität erscheint mir voll ausreichend, wenn man denn die Geduld zeigt, mit dem Auslösen zu warten, bis die Automatik zu einem Ergebnis gekommen ist. Das dauert ein paar Sekunden, während der man die Belichtungsänderungen auf dem Vorschaubild beobachten kann, lohnt sich aber. Im übrigen schlägt die Bedienanleitung auch eine Wartezeit von 5 Sek. vor.

    Die Übertragungszeiten nach max. 12 Bildern sind tatsächlich etwas lästig. Das ließe sich sicherlich anders lösen. (Wozu überhaupt ein Zwischenspeichern stattfinden muss, bleibt mir verschlossen! Da das Gerät ohne eigenes Display arbeitet, ist zur Ausrichtung des Dias sowieso der Anschluss an den Computer erforderlich).

    Aber alles in allem: Zur Archivierung der Familiendias oder Digitalisierung alter Negative, um diese z. B. für ein Fotobuch zu verwenden, ist das Gerät super. Erste Probeausdrucke bis Din A 4 brachten ausgezeichnete Ergebnisse. Und das, ohne auf max. Qualität mit entspechend.riesigen Dateien eingestellt zu haben.

    Und wer mehr braucht, kommt wohl um professionelle und damit auch teure Digitalisierungen nicht herum.
    Rating: 4 / 5

  4. Sehr zufrieden, Gerät ist einfach und auch ohne Anleitung gut zu bedienen. Haben keine 5 Minuten gebraucht, da waren die ersten Dia-Urlaubs-Erinnerungen eingescannt. Ohne nachträgliche Bearbeitung wird`s natürlich nicht gehen, aber wir hatten das auch garnicht erwartet. Preis-Leistungs-Verhältnis absolut in Ordnung, können den Rollei guten Gewissens weiterempfehlen.
    Rating: 5 / 5

  5. Entscheidung:

    ==========

    Ich habe Farbnegative bisher mit Scannern mit Durchlichteinheit digitalisiert. Die Qualität war gut bis ok, die Geschwindigkeit aber langsam bis “grottenlangsam”.

    Weil der Ordner mit Farbnegativen aber reichlich gefüllt waren hätte ich so wohl Jahre mit einer “Umwandlung” zubringen können.

    Meine Bereitschaft für die Kombination Qualität und Geschwindigkeit mehr Geld auszugeben, war nicht da, da kam dieses Gerät gerade recht.

    Installation/Software:

    ================

    Getestet: Windows XP SP3 32-Bit

    Lt. Handbuch auch unterstützt: Windows Vista, Windows 7

    Ebenso unterstützt der Treiber auch die 64-Bit Varianten

    Die Software Arcsoft Photo Impression verwendete ich dann zum Scannen (und nur dazu). Andere Software sollte man prinzipiell auch verwenden können, denn der Scanner taucht als “OVT Scanner” auch in der Windows Systemsteuerung unter “Scanner / Kameras” (o.ä.) auf.

    Anwendung:

    ========

    Per Knopfdruck auf das Gerät passierte wider Erwarten ersteinmal nichts. Ok, also muss Mann auch mal nachlesen -> das Handbuch ist (auch) in Deutsch -> Photo Impression also starten und “Foto öffnen -> von Scanner” wählen. Naja …fast… selbsterklärend.

    Die Leer-Kalibrierung dauerte ca. 3 Minuten, danach klappte die Erfassung dann aber recht fix.

    Der “Negativschlitten” fasst Streifen mit bis zu 6 Bildern.

    Wartezeiten sind besser (insbesondere beim ersten Bild) ca. 5-10 Sekunden einzuplanen bis die Belichtungsautomatik sich “eingependelt” hat. Das ist optisch anhand der Webcam-artigen Bildvorschau zu prüfen.

    Danach braucht es ab “Klick” ca. 2-5 Sekunden nach dem Auslösen bis das Bild im “Aufnahmestreifen” als erfaßt erscheint. Nicht vorher weiterschieben, sonst ist das Ergebnis “verwischt”.

    Der Negativhalter ist manuell zu positionieren. Er rastet jeweils grob an jeder Bildposition ein, ist dann aber fein per optischer Kontrolle am Vorschaufenster des PCs nachzupositionieren.

    Das Ergebnis muß dann später meist nicht mehr beschnitten werden.

    Wenn man sich nun auf die Erfassung ohne große Nachbearbeitung beschränkt, so können die Hände am Gerät bleiben, da hier ein Auslösetaster vorhanden ist.

    Die Erfassung geht dann recht flüssig von der Hand. Nach Abarbeitung eines Negativstreifens, sollte man sofort die “Übertragung” starten.

    Die nun benötigte Zeit kann verwendet werden, den Negativstreifen im Vorlagenhalter auszutauschen. Die Wartezeit hält sich dann bei 4 Bildern in Grenzen (so maximal 30 Sekunden zusätzlich).

    (Die recht schwache PC-Hardware hier: Netbook 1,6Ghz, 1GB RAM, Singlecore)

    Schön ist es, daß auch verlustfrei als TIFF gespeichert werden kann. Das Speichern als TIFF ist dabei nicht merklich langsamer, sofern man nicht mit 3600DPI speichert.

    Die Erhöhung der Scan-Auflösung auf 3600DPI ergab keinen Qualitätsgewinn (subjektiv betrachtet).

    Die Erhöhung der Farbtiefe auf 48-Bit ergab lt. Beobachtung in zwei 48-Bit-fähigen Programmen auch keine erhöhte Farbauflösung in den Bilddateien. (man möge mich korrigieren)

    Qualität:

    =======

    Insgesamt war die Bildqualität in Ordnung. Vergleichsscans in 600dpi (aus Zeitgründen), die ich mit einfacheren Flachbettscannern mit Durchlichteinheit durchgeführt hatte, waren bzgl. Bildschärfe nicht besser.

    Allerdings fiel mir die ungleichmäßige Helligkeitsverteilung auf (Vignettierung). Die Beleuchtung durch LEDs ist hier offensichtlich nicht sonderlich homogen. Sicher auch eine Preisfrage.

    Schön wäre es hier gewesen, wenn die Lichterzeugung durch eine Mattscheibe ersetzbar wäre. Ich hätte auch erhofft, daß die “Kalibrierung” sich dieses Problemes annimmt.

    TIPP —>

    Sehr gute Ergebnisse erreichte ich bei der Nachbearbeitung mit der Freeware “Vignetting Reducer” (einfach mal googlen).

    Dafür wird ein Leer-Bild (Foto einer weißen Oberfläche) im Träger aufgenommen/gescannt. Bei Diapositiven reicht vermutlich eine Leeraufnahme. Diese “Maske” kann man ggf. noch mit einem kräftigen gaußschen Weichzeichner “entrauschen” und in verschiedenen Helligkeitsstufen speichern (Histogramm nach “rechts” verschieben). Damit korrigiert das Programm dann erstaunlich gut Helligkeits- und auch Farbabweichungen innerhalb des Bilder. Es kommt auch mit den 24- und 48-Bit TIFF dateien zurecht. Speichert aber nur als JPG.

    TIPP —>

    Fazit:

    =====

    + Software+Hardware funktionieren

    + Handbuch in Deutsch

    + Geschwindigkeit ermöglicht einigermaßen flüssiges Arbeiten

    + Alternativ verlustfreie Speicherung als TIFF möglich

    + Ergebnisse für den Heimbedarf oft “ansprechend”

    - Helligkeitsverteilung ungleichmäßig (Vignettierung)

    - Automatische Belichtung nicht immer optimal (aber manuell anpaßbar)

    Insgesamt waren die Ergebnisse brauchbar und insbesondere für meine geplante Billig-Massen-Archivierung von Farbnegativen in Heimarbeit geeignet.

    Rating: 4 / 5

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